Dienstag, 20. Mai 2008

Der Kameltreiber bei der Kritischen Islamkonferenz 2008





Unter dem Motto "Auklären statt Verscleiern" findet dieses Jahr vom 31. Mai-1. Juni die Kritische Islamkonferenz 2008 an der Universität Köln statt. Dieses Jahr sind viele prominente und wichtige Gäste dabei, unter anderem Vertreter der Ex-Muslime aus Großbritannien und Skandinavien.


Ich werde bei dieser Konferenz anwesend sein. Also wer Lust hat, mitzugehen kann sich bei mir melden unter meiner Email: ladeeni1234@yahoo.com , ich werde mich darüber sehr freuen!


Hier ist das Programm der Veranstaltung:

Programm der Kritischen Islamkonferenz

Samstag, 31. Mai 2008

10.00 Uhr
Begrüßung und Einführung
Mina Ahadi / Michael Schmidt-Salomon

10.10 Uhr
„ Nicht die Migration, der Islam ist das Problem!“
Eröffnungsrede von Ralph Giordano

11.00 Uhr
Der Islam als religiös-ideologische Grundlage einer vormodernen Herrschaftskultur
Vortrag von Hartmut Krauss

11.45 Uhr
Diskussion über die vorangegangenen Vorträge
Moderation: Philippe Witzmann

12.15 Uhr
Pause

12.30 Uhr
„ Wir haben abgeschworen!“ Ex-Muslime vernetzen sich international – der Beginn einer weltweiten islamkritischen Aufklärungsbewegung?
Podiumsdiskussion mit Mariam Namazi (ZdE Großbritannien), Ehsan Jami (ZdE Niederlande), Afsane Vahdat (ZdE Skandinawien), Shahnaz Moratab (ZdE Deutschland)
Moderation: Philippe Witzmann

14.00 Uhr
Mittagspause

15.00 Uhr
„ Kopftuch als System oder: Machen Haare verrückt?“
Dokumentarfilm über Frauen im Islam von Fathiyeh Naghibzadeh
Einführung durch Fathiyeh Naghibzadeh mit anschl. Diskussion

16.30 Uhr
Pause

17.00 Uhr
„ Die Frauen sind eure Äcker!“ -
Islamisches Patriarchat, muslimische Sozialisation und die Stellung der Frau
Podiumsdiskussion mit Mina Ahadi, Fatma Bläser, Thomas Maul
Moderation: Sina Vogt

18.30 Uhr
Pause

20.00 Uhr
Islam, Zuwanderung, Integration - Ist die multikulturelle Gesellschaft noch zu retten?
Podiumsdiskussion mit Arzu Gazi, Assia Maria Harwazinski, Margalith Kleijwegt, Günter Wallraff
Moderation: Michael Schmidt-Salomon


Sonntag, 1. Juni 2008

10.00 Uhr
Islamischer Antisemitismus und der Hass auf Israel
Vortrag von Stephan Grigat

10.45 Uhr
„ Islamophobie“: Strategien einer reaktionären Islamverteidigung
Vortrag von Klaus Blees

11.30 Uhr
Diskussion über die vorangegangenen Vorträge
Moderation: Alexander Feuerherdt

12.15 Uhr
Mittagspause

13.00 Uhr
„ Aufklären statt verschleiern!“ - Perspektiven für eine zukünftige islam(ismus)kritische Praxis
Podiumsdiskussion mit Mina Ahadi, Ralph Giordano, Hartmut Krauss
Moderation: Gunnar Schedel

14.30 Uhr
Verabschiedung der Resolution der Kritischen Islamkonferenz 2008
Moderation: Michael Schmidt-Salomon

Die Veranstaltungen finden im Hörsaal 1 der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln statt (Gronewaldstraße 2, Köln-Lindental) .











Donnerstag, 7. Februar 2008

Großbritannien verwehrt den prominenten Scheich Al Qaradawi das Einreisevisum




In einer unerwarteten Aktion hat das britische Innenministerium den populären Rechtsgelehrten Yusuf Al Qaradawi die Einreise nach Großbritannien verwehrt und ihm vorgeworfen, Terrorismus zu rechtfertigen.

Der ägyptischstämmige Prediger und Bestseller-Autor, der seit Jahrzehnten in Qatar lebt, hat eine eigene Sendung auf Aljazeera, wo er den Krieg gegen die Amerikaner, Israelis und ihre Unterstützer für legitim erklärt hat. Auch Selbstmordattentate gegen Zivilsten in Israel erklärte er als mit der Scharia kompatibel.

Ein Sprecher des britischen Innenministeriums sagte:" Die britische Regierung wird diejenigen nicht tolerieren, die terroristische Attentate rechtfertigen, oder das Zusammenleben der Minderheiten im Land gefährden".


Ich habe mich persönlich seit lange nicht mehr auf eine Nachricht so gefreut, endlich unternimmt Großbritannien was gegen diesen Muslimbruderprediger, der immer wie ein Staatsgast empfangen wurde, sowohl in Großbritannien als auch in arabischen und islamischen Ländern.

Bemerkenswert und zugleich erfreulich finde ich auch, dass 20 von den ersten 36 Leserkommentaren auf Alarabiya.net die britische Entscheidung begrüßt haben. Einige von ihnen sind Iraqer, die unter den Folgen seiner Selbstmordattenten-Fatwas litten.

Quellen: Reuters

Sonntag, 27. Januar 2008

Der wütende Vater und der verlorene Sohn


Der Vater bei dem Interview

Die Vorgeschichte:

Muhammad Hijazi mit seiner Frau


Der junge Mann Muhammad Ahmad Hijazi (Higazi) war der erste Ägypter, der es wagte, vor ein Gericht zu ziehen, um die Änderung des Eintrags seiner Religionszugehörigkeit auf seinem Ausweis zu erstreiten. Er und seien Frau waren vom Islam zum Christentum konvertiert. Die Medien berichteten ausführlich über den Fall, weil es einmalige Schlagzeile war. Bilder von ihm wurden gezeigt und sogar sein richtiger Name wurde angegeben (hier ein Interview mit ihm auf einem ägyptischen Satellitensender) . Seitdem hält er sich irgendwo in Ägypten versteckt.



Vater droht seinen zum Christentum konvertierten Sohn mit dem Tod, wenn er nicht zum Islam zurückkehren würde


Der Vater des zum Christentum konvertierten Muhammad Hijazi sagte in einem Interview mit der Zeitung „ Al Masry Al Yawm“ (Ägypter Heute), falls er seinen Sohn treffen würde, würde er ihn nach den Gründen fragen, die ihn dazu bewegten, den Islam zu verlassen und das Christentum anzunehmen. Er werde ihm eine Chance geben, zum Islam zurückzukehren, falls er dies nicht tue, würde er ihn auf der Stelle töten. „Ich werde darauf nicht verzichten, sein Blut in der Öffentlichkeit (vor der Menge) zu vergießen. Ich werde stolz darauf, ihn getötet zu haben, auch wenn das mich an den Galgen bringen würde. Ich werde ihn aber verzeihen, wenn er zu seiner Religion zurückkehrt, seinen Fehler eingesteht und versichert, dass diese Gruppe ihn zum Christentum gezwungen hat und seine Armut und seine Not ausgenutzt hat“.

Er erzählte weiter: „Mein Sohn hat immer gebetet und gefastet, seitdem er ein Kind war. Er hat viele religiöse Bücher gekauft und gelesen, die in der Bibliothek der Familie in Port Said stehen. Vor drei Jahren hat er eine politische Gedichtesammlung verfasst, in der er die Polizei und die Sicherheitskräfte des Landes kritisiert hatte. Deshalb wurde zwei Monate lang inhaftiert. Als er entlassen wurde, hatte er sich total verändert. Er wollte, dass die Menschen über ihn reden, er wollte etwas anders machen“.
Die ganze Familie leidet und muss vieles durchmachen, seitdem die Geschichte von Muhammad bekannt wurde, erzählte der Vater. Er fügte hinzu:“ Was ist unsere Schuld daran? Was ist die Schuld meiner Familienmitglieder, wenn diese auf der Straße laufen und jemand mit dem Finger auf sie zeigt: Das ist die Schwester von Muhammad, der zum Christentum konvertiert hat. Meine Tochter geht nicht mehr zur Uni. Sie fragte mich einmal, wie sie mit ihren Kollegen umgehen soll, nachdem ein Blogger veröffentlicht hat, dass sie die Schwester von Muhammad sei?“ Der Vater erzählte weiter: “Ich habe meinen Job gekündigt und bin in einem anderen Ort umgezogen, Ich konnte die Blicke meiner Kollegen nicht mehr ertragen. Aber unsere Nachbarn kennen uns gut, und wissen wie religiös und ruhig wir sind. Ganz im Gegenteil, sie haben von Anfang an zu uns gehalten.“

Herr Hijazi bat den ägyptischen Präsidenten, ihm seinen Sohn zurück zu bringen, wie es in dem Fall von Wafaa Costantin geschah, die zum Islam konvertiert war und auf Druck der Kopten mit polizeilicher Gewalt zu ihrer Familie zurückgebracht wurde. Der Vater hat vor, zur Polizei zu gehen und dort um Hilfe bitten, seinen vermissten Sohn zu finden. Er wird der Polizei 15 Tage Zeit geben. Nach dieser Frist wird er nicht mehr verantwortlich sein für das, was er tun werde. Er wird sich an den Verantwortlichen rächen, die seinem Sohn einer Gehirnwäsche unterzogen haben. Nichts wird ihn abschrecken, weder das Gefängnis noch der Tod.

Sonntag, 9. Dezember 2007

Großbritannien: zum Christentum übertretene Tochter eines Imams unter Polizeischutz


Die Kehrseite der britischen Toleranzpolitik



Die 31-jährige Tochter eines muslimischen Moschee-Imams in Lancashire wurde rund um die Uhr unter Polizeischutz an einem sicheren Ort gestellt, nachdem sie einen schriftlichen Brief von ihrem Bruder bekommen hat, wo er geschrieben hat, dass er nicht ihr Leben garantieren kann, wenn sie nicht sofort zum Islam zurückkehren würde.

Die pakistanischstämmige Frau, die den Pseudonym Hana benutzt, erzählte, dass sie vor 15 Jahren dem Islam abgeschworen hat, um eine von ihrer Familie arrangierte Ehe aus dem Weg zu gehen. Seitdem hat sie ihren Aufenthaltsort 45-mal gewechselt. Ihre Familie hat am Anfang ihren Übertritt zum Christentum als eine Pubertätsdummheit betrachtet, aber nachdem sie sich während ihres Studiums an der Universität Manchester taufen ließ, kamen die ersten Morddrohungen. Hana erzählte weiter, „mein Vater kam mit weiteren 40 Männern zu meiner Wohnung in Manchester und bedrohte mich mit dem Tod für meinen Verrat an den Islam. Ich habe meinen Onkel und andere 40 Männer mit Äxten, Stöcken und Messern bewaffnet gesehen, mein Vater hat geschrieen: Ich werde dich töten, während die anderen die Fenster und die Tür geschlagen haben. Ich war total verängstigt und ich wusste, dass das die letzte Stunde meines Lebens war. Aber plötzlich nach 10 Minuten haben die Schreie und Schläge aufgehört und die Männer sind verschwunden.“

Eine aktuelle Studie in Großbritannien hat gezeigt, dass 36% der Muslime zwischen 16-24 Jahre der Meinung sind, dass die Islam-Apostaten getötet werden sollen.

Quelle: Alarabiya.net

Mittwoch, 25. Juli 2007

In die Wüste!




Der Kameltreiber fährt nach Arabien in die Wüste zum Urlaub, es wurde höchste Zeit!


Deshalb kann ich mich leider nicht bis meiner Rückkehr ums Blog kümmern! Ich bitte meine lieben Leser um Verständnis!

und bis zum nächsten Mal!

Euer Kameltreiber, Ladeeni

Mittwoch, 18. Juli 2007

Zentralrat der Muslime in Deutschland und die Frauenrechte

Eine hervorragende Beitrag des FGH-Users Sokrateer über die Vorstellung des Zentralrats der Muslime in Deutschland über die Frauenrechte im Islam:

Der Zentralrat der Muslime fordert auf seiner Webseite die Schlechterstellung von Frauen im Ehe-, Scheidungs- und Erbschaftsrecht, vor Gericht und in der Partnerschaft und verbietet ihnen, sich sexuell zu verweigern.


Mehr dazu findet ihr auf dem Skeptiker-Blog.


Ein ausgesprochen lesenswerter Artikel!

Playlist of the Week: Wüsten, Kamele und Oasen



Heute gibt es schöne Songs, die das Leben des Kameltreibers als Thema haben!

Sting feat. Cheb Mami, Desert Rose


Unbeschreiblich



Cheb Khaled, Sahb El Baroud (die Männer mit dem Gewehr)




Ein alter Klassiker von Cheb Khaled aus der Zeit, als er noch in Algerien lebte. Das Lied hat den Rhythmus der traditionellen algerischen Beduinen-Musik.


Cheb Khaled, El Arbi (der Araber)



Sahara pur!

Übersetzung:

Ich bin ein Araber, Sohn der Oase und des Sandrebhuns (Lieblingsjadvogel der Araber)..

Lasst mich bitte alleine

Ich bin ein Araber, Sohn der Kamelstute und des Sandes..

Ich bin ein Araber, Sohn der Wüste und der Datteln..

.......

Mittwoch, 11. Juli 2007

Bin Laden und seine britische Braut


Bin Laden mit seiner britischen Ehefrau


Omar Bin Laden, 27, Sohn des Al-Qaida-Chefs Usama Bin Laden, hat eine 51-jährige Britin geheiratet, nachdem sie sich während eines Ägypten-Urlaubs verliebt hatten!


Die Britin Jane Felix-Browne, die schon fünf mal verheiratet war, erzählte nur ihrer Familie und ihren engsten Freunden von der Hochzeit. Sie und ihr saudi-arabischer Ehemann, der als Schrotthändler in Jeddah arbeitet, haben zwei mal „islamisch“ geheiratet (also durch einen Imam und nicht standesamtlich), einmal in Ägypten und einmal in Saudi-Arabien. Sie warten nun auf eine Genehmigung des saudi-arabischen Innenministeriums, damit die Ehe offiziell wird - Saudi-Araber brauchen eine Sondergenehmigung, um einen Ausländer heiraten zu dürfen.

Jane, die ihren Namen in Zinat Muhammad geändert hat, sagte „ ich habe Bin Ladens Sohn geheiratet, und nicht den Vater. Ich bitte die Menschen, mit mir nicht hart zu sein, ich habe einen Menschen geheiratet, in den ich mich verliebt habe, für mich ist er nur „Omar“, der beste Mensch den ich in meinem Leben kennen gelernt habe. Er besitzt ein reines Herz, er ist ein aufrichtiger und ruhiger Mann, ein nobler Mann im wahrsten Sinne des Wortes“.

Die Ehefrau von bin Laden lebt momentan in Großbritannien, wo sie sich um ein Einreisevisum für ihren Mann bei der Einwanderungsbehörde bemüht. Sie sagt, dass sie ihn sehr vermisst und mit ihm täglich am Telefon oder per Internet sprich - mitunter stundenlang.

Ihr Ehemann Omar Bin Laden, berichtet Jane, hat seit 2000 keinen Kontakt mehr mit seinem Vater Usama, damals waren beide in Afghanistan zusammen. Omar hatte Saudi-Arabien Anfang der 90er Jahre als Kind zusammen mit seinem Vater verlassen. Die Familie ging in den Sudan, wo der Vater als Geschäftsmann tätig war. Später gingen sie nach Afghanistan, wo der Sohn die Gründung der Al-Qaida miterlebt hat. Im Jahre 2000 verließ Omar Afghanistan und ging in sein Heimatland Saudi-Arabien zurück.


Quelle: Alarabiya.net

Ägypter und SMS

Eine neue Studie der Nationalbehörde für Telekommunikation hat ergeben, dass Ägypter jährlich 186 Millionen ägyptische Pfund (ca. 33 Mio. US-$) für Handyklingeltöne und SMS ausgeben. Der Inhalt dieser SMS ist laut der Studie meistens pornographischer Natur, seien es Bilder oder Videos, die Jugendliche unter sich weiterschicken, um mit ihnen bei anderen Freunden und Bekannten anzugeben.

Der frühere Chef der Behörde Ing. Alaa Fahmi sagte, dass es eine strenge Kontrolle durch die Mobilfunkanbieter über die Nutzung des SMS-Dienstes geben muss, um die Gefahr, die die ganze ägyptische Gesellschaft bedroht, zu bannen.

Quelle: Alarabiya.net

Samstag, 7. Juli 2007

Playlist of The Week: No Religion!

Ab heute werde ich jede Woche bekannte Songs aus der arabischen und maghrebinischen (nordafrikanischen) Musik vorstellen, denn dem deutschsprachigen Ohr ist diese Musik relativ fremd. Ich sehe es auch als Beitrag für die Verständigung zwischen den Völkern und Kulturen!


Khalliouni Khalliouni (Instrumental)



Ein Lied aus der libyschen Folklore. Dieses Track war die Eröffnung des spektakulären und einmaligen Konzerts 1,2,3 Soleils in Paris mit den drei Rai-Stars Cheb Khaled, Faudel und Rachid Taha.

Khaled & Noa_Imagine





Die "orientalische" Version des Hits von John Lennon, gesungen in Hebräisch, Arabisch und Englisch von dem algerischen Rai-König Cheb Khaled und der israelischen Sängerin (jemenitischer Abstammung) Noa. Im Song wurde das Qanun-Instrument sehr schön eingesetzt.

Nachdem Khaled dieses Lied mit Noa auf vielen Konzerten gesungen hat, wurde er in den arabischen Medien kritisiert und wurde in einigen Ländern sogar boykottiert, nur weil er mit einer Israeli gesungen hat.

Songtext

Hakim_Es-Salam






Ein Hit des populären ägyptischen Volkssänger Hakim.

Montag, 2. Juli 2007

Grausamkeit der saudi-arabischen Religionspolizei


Der Vater des Opfers mit dem Personalausweis seines Sohnes


Während die Ermittlungen in einem anderen Todesfall eines saudi-arabischen Bürgers in einer Station der Religionspolizei laufen, gibt es Neuigkeiten im diesem Fall:

Eine Gruppe von Religionspolizisten soll in dem islamischen Königreich Saudi-Arabien einen 28 Jahre alten Mann zu Tode geprügelt haben, weil sie ihn des Alkoholkonsums verdächtigte. Die Zeitung «Arab News» berichtete am Sonntag, die bärtigen Aufpasser der Behörde für die Förderung der Tugend und die Verhinderung des Lasters hätten sich in der Nacht zum vergangenen Donnerstag mit Gewalt Zugang zu dem Haus des Mannes in Riad verschafft, in dem sich der Mann und mehrere seiner Verwandten aufgehalten hätten.
Der Bericht der Gerichtsmedizin hat bestätigt, dass das 28-jährige Opfer Salman Al-Hareesi an heftigen Schlägen auf den Kopf starb. Diese verursachten ein aufgequollenes rechtes Auge, einen 6 cm langen Riss in der Schädeldecke und einen Schädelbruch an der rechten Seite, wo Teile des Gehirns ausliefen, auch der Bauch wurde mehrfach traktiert. Laut des Berichts gab es kein Tatwerkzeug, die tödlichen Verletzungen wurden mit den Händen zugefügt. An der Leiche des jungen Manns wurden 18 verschiedene Analysen vorgenommen, die übereinstimmend ergaben, dass er keine Drogen zu sich genommen hatte.

Diese zwei Fälle haben zur heftigen Kritik -auch im Schura-Rat- an der Religionspolizei und seine Methoden
in Saudi-Arabien geführt.

Quelle: Alarabiya.net


Samstag, 30. Juni 2007

Islamische Missionierung in Japan

Japan, das Land der aufgehenden Sonne öffnet seine Arme für den Islam


Dr. Salih M. Samarrai (links)


"Die Bereitschaft zum Islam ist in diesem Land weit größer als in meisten anderen Ländern der Welt", "die muslimischen Länder sollen mehr in die Da’wa (islamische Missionierung) investieren", das waren die Worte des iraqischstämmigen Dr. Saleh M. Samarrai, Präsident des Islamischen Zentrums in Japan, zu Islamonline.net bei einem Treffen der „World Assembly of Muslim Youth“ (Missionierungsorganisation aus Saudi-Arabien) in der Hafenstadt Jeddah in Saudi-Arabien.


Zu den Gründen für diese Bereitschaft sagt Dr. Samarrai: “Die meisten Japaner gehören keiner bestimmten himmlischen Religion an. Da’wa zu betreiben ist in Japan, im Vergleich zu anderen westlichen Ländern, sehr einfach. Allein ein Einreisevisum zu bekommen ist leicht“. Und er fügt hinzu: „ jährlich konvertieren Hunderte Japaner zum Islam, wir könnten mehr tun, wenn wir genug finanzielle Mittel und Prediger hätten“.


Das Haupthindernis für die islamische Da’wa in Japan ist das sehr hohe Lebensniveau. Zum Beispiel haben muslimische Japaner mit großer Schwierigkeit ein paar Grundstücke in verschiedenen Teilen des Landes für einen Moscheebau gekauft, aber es fehlt das nötige Geld für die Bauarbeiten. Allein der Bau einer 500 m² großen islamischen Schule neben der Tokioer Moschee hat 5 Millionen Dollar gekostet.
Dazu kommt das Sprachproblem, denn viele der Muslime in Japan beherrschen die japanische Sprache nicht. „Es ist sehr schwierig einen Prediger zu finden, der des Japanischen mächtig ist. Deshalb sind wir gezwungen, einheimische Prediger einzustellen, was uns monatlich 6000 US-Dollar pro Prediger kostet. Das ist zu teuer im Vergleich zu einem Prediger in China. Der bekommt lediglich 300 US-Dollar im Monat“. Er fügte hinzu: “ die großen islamischen Länder, wie Ägypten oder Saudi-Arabien, sollten die Moscheen in Japan finanzieren und allgemein die Da’wa in Südostasien mehr unterstützen“.


Laut Dr. Samarrai, der in vielen asiatischen Ländern unterwegs war, hat der Islam nicht nur in Japan eine viel versprechende Zukunft. Auch in Südkorea gibt es ein großes Potential. Der Islam könnte sich in ganz China verbreiten, würden die Probleme in Ostturkestan (Xinjiang) gelöst werden und die Muslime dort ihre Rechte erhalten.


Über die Tätigkeiten des Islamischen Zentrums in Japan sagte Samarrai, dass die Da’wa der muslimischen Gemeinde als auch der nicht-muslimischen Bevölkerung Japans die Hauptaufgabe sei. Das Islamische Zentrum in Tokio hat bis heute über 50 Bücher über den Islam auf japanisch herausgegeben.
Er sagte auch, dass die japanischen Medien vom Islamischen Zentrum auf mögliche Islambeleidigungen überwacht werden, Missverständnisse über den Islam und seine Lehren geklärt und Boykott-Kampagnen gegen Firmen geführt werden, die in irgendeiner Weise den Islam beleidigende Produkte verkaufen.


Quelle: Übersetzung eines Artikels auf Islamonline.net


Freitag, 29. Juni 2007

Abdallah Al Rowaished & Nawal, Eetherini





Eins der besten Lider aus der Golfregion, die ich in den letzten Jahren gehört habe. Es ist voller Trauer, Gefühle und Liebeskummer, gesungen von zwei Musikgrößen aus Kuwait, dem Sänger Abdallah Al Rowaisched und der Sängerin Nawal.

Das Lied heißt Eetherini, was soviel bedeutet wie "verzeih mir" oder "entschuldige mich", und es ist ein arabisches Gedicht geschrieben im Beduinendialekt.

Mittwoch, 27. Juni 2007

Neues Islamisches Computerspiel: Quraish


Das Cover des neuen Spiels mit der Flagge des Propheten

Muslime beklagen, dass ihre Länder von Feinden besetzt wurden und dass die Zeiten der Eroberungen und des Jihads der Vergangenheit angehören. Ein neues Computerspiel verschafft Abhilfe. Das neue Strategiespiel heißt Quraish, so wie der Stamm des Propheten Muhammad. Das Spiel wurde 3 Jahre lang von einer syrischen Softwarefirma entwickelt und kommt bald auf den Markt.


Das 3D-Spiel hat vier Epochen : Die erste handelt von der vorislamischen Zeit, von den Kriegen der Araber untereinander und gegen die Perser. Die zweite spielt die Ridda-Kriege nach (Kriege gegen die zwangsislamisierten Beduinenstämme, die nach dem Muhammads Tod vom Islam und seiner Herrschaft abgefallen sind). Die dritte und vierte Epoche behandeln die Eroberung des Iraqs und der Levante (Palästina, Jordanien, Syrien und Libanon). Ingenieur Radwan Qasmiyya, Chef des Entwicklungsteams berichtet, dass die islamischen Geschichtsbücher die Hauptquelle für die Handlungen des Spiels waren. Das Spiel ist zweisprachig (Arabisch oder Englisch), darüber sagt der Ingenieur: " Der arabische Spieler kennt die Geschichte, deshalb vermitteln wir ihn den Stolz auf diese Geschichte, die wir von Geschichtsirrtümern und Unwahrheiten bereinigt haben. Im Mittelüunkt des Spiels steht wie der Islam entstanden ist und sich von der Arabischen Halbinsel aus verbreitet hat....ob mit der Schwert, durch die Niederlage von Völkern, die nicht kämpfen konnten oder dank schwachen Herrschern? Wie haben dazu nur verlässliche Quellen benutzt. Toleranz ist auch eine Botschaft des Spiels." weiter sagte er " Die ausländischen (nicht-muslimischen) Spieler kennen von der Region nur Bin Laden und solche Dinge, deshalb zeigen wir ihnen ein anderes Bild über eine an Kultur reiche Gesellschaft."


Im Spiel wurden der Prophet Muhammad und die Zehn Sahaba (Gefährten des Propheten), denen das Paradies versprochen wurde, nicht dargestellt
, da dies der Lehre des Islams widerspricht.

Quelle: Al Arabiya.net

Englischsprachige Webseite des Herstellers