Sonntag, 9. Dezember 2007

Großbritannien: zum Christentum übertretene Tochter eines Imams unter Polizeischutz


Die Kehrseite der britischen Toleranzpolitik



Die 31-jährige Tochter eines muslimischen Moschee-Imams in Lancashire wurde rund um die Uhr unter Polizeischutz an einem sicheren Ort gestellt, nachdem sie einen schriftlichen Brief von ihrem Bruder bekommen hat, wo er geschrieben hat, dass er nicht ihr Leben garantieren kann, wenn sie nicht sofort zum Islam zurückkehren würde.

Die pakistanischstämmige Frau, die den Pseudonym Hana benutzt, erzählte, dass sie vor 15 Jahren dem Islam abgeschworen hat, um eine von ihrer Familie arrangierte Ehe aus dem Weg zu gehen. Seitdem hat sie ihren Aufenthaltsort 45-mal gewechselt. Ihre Familie hat am Anfang ihren Übertritt zum Christentum als eine Pubertätsdummheit betrachtet, aber nachdem sie sich während ihres Studiums an der Universität Manchester taufen ließ, kamen die ersten Morddrohungen. Hana erzählte weiter, „mein Vater kam mit weiteren 40 Männern zu meiner Wohnung in Manchester und bedrohte mich mit dem Tod für meinen Verrat an den Islam. Ich habe meinen Onkel und andere 40 Männer mit Äxten, Stöcken und Messern bewaffnet gesehen, mein Vater hat geschrieen: Ich werde dich töten, während die anderen die Fenster und die Tür geschlagen haben. Ich war total verängstigt und ich wusste, dass das die letzte Stunde meines Lebens war. Aber plötzlich nach 10 Minuten haben die Schreie und Schläge aufgehört und die Männer sind verschwunden.“

Eine aktuelle Studie in Großbritannien hat gezeigt, dass 36% der Muslime zwischen 16-24 Jahre der Meinung sind, dass die Islam-Apostaten getötet werden sollen.

Quelle: Alarabiya.net